Yahoo! informiert: Mehr Sicherheit in Ihrer Inbox
Hier gilt ganz klar: Vorsicht ist besser als Nachsicht - denn jeder einzelne User kann einen entscheidenden Beitrag zu seiner eigenen Internetsicherheit leisten. In unseren Yahoo! Sicherheitstipps haben wir zehn zentrale Sicherheitsempfehlungen zusammengestellt, durch die Nutzer sensibilisiert werden und sich selbst gut gegen Phishing-Angriffe wappnen können.
Phishing bedeutet, dass Online-Betrüger versuchen, Nutzern ihre Zugangsdaten zu entlocken, um an sensible Daten wie Benutzernamen und Passwörter für Online-Banking oder Kreditkarteninformationen zu kommen. Dies geschieht meist über betrügerische E-Mails und Homepages im Namen von bekannten Marken, die den Originalen verblüffend ähnlich sehen und bei denen die Nutzer aufgefordert werden, ihre Passwörter, TAN-Nummern etc. anzugeben. Diese Methoden sind auch als "Phishing" bekannt.
"Als einer der größten E-Mail-Anbieter weltweit mit mehr als 300 Millionen Nutzern1 weiß Yahoo! um diese Gefahren und nimmt den Schutz persönlicher Angaben und Informationen seit jeher sehr ernst", betont Andreas Krawczyk, Chefredakteur bei Yahoo! Deutschland. "Die Sicherheitsstandards bei Yahoo! werden regelmäßig einer Prüfung unterzogen und mögliche Gefahren, wie etwa Betrügereien durch Phishing, für Nutzer transparent gemacht."
Daneben ist es aber für den Nutzer wichtig, sich selbst zu schützen und bestimmte Sicherheitsvorkehrungen zu beachten. "Mit den folgenden zehn Sicherheitstipps wollen wir unsere User sensibilisieren, achtsam mit ihren Daten umzugehen, und ihnen Empfehlungen an die Hand geben, wie sie sich gut gegen Phishing-Angriffe wappnen können", erklärt Andreas Krawczyk.
1. Gesundes Misstrauen - Eine grundsätzliche Skepsis gegenüber Webseiten, die dazu auffordern, eine ID oder ein Passwort einzugeben, ist das oberste Gebot. Vor allem sollte man keine Login-Daten auf Seiten eingeben, die man per E-Mail oder per Messenger erhalten hat. Denn die gängigste Methode, an fremde Daten zu gelangen, ist es, Homepages nachzubauen und so arglose Nutzer dazu zu bringen, ihre Daten in einem gefälschten Login freizugeben. Tipp: Webseiten mit sensiblen Inhalten wie Online-Banking oder E-Mail sollten grundsätzlich über die Bookmark-Sammlung oder Suchmaschinen aufgerufen werden.
2. Alarmsignal fehlerhafte URL - Denn daran sind Phishing-Webseiten oft noch gut zu erkennen. Meist verstecken sich in den Adressen Rechtschreibfehler oder zusätzliche Wörter, wie beispielsweise www.yahOOO.com oder www.yahoo-members.com. Oft findet man auch Tippfehler oder veraltete Inhalte. Grundsätzlich ist es ratsam, sich direkt über die Yahoo! Startseite www.yahoo.de einzuloggen.
3. Schutz durch Anmeldesiegel - Zusätzlichen Schutz vor Passwortklau gewährleistet ein so genanntes Anmeldesiegel. Dabei handelt es sich um eine geheime persönliche Nachricht oder ein Foto, das vom Nutzer eingerichtet wurde und beim Login angezeigt wird. So können Nutzer sicherstellen, dass sie sich auf einer Yahoo!-Webseite befinden. Fehlt das Siegel oder sieht es anders aus, etwa durch veränderte Farben, ist man unter Umständen auf einer Phishing-Seite.
4. Zugangsdaten unter Verschluss - Ein Passwort darf niemals per E-Mail versendet werden. Yahoo! fragt nie nach dem Passwort - weder per E-Mail noch telefonisch. Wer eine solche Anfrage erhält, sollte davon ausgehen, dass es sich um Betrug handelt und auf keinen Fall darauf reagieren.
5. Achtung Pop-Up-Warnung - Pop-Up-Warnungen immer sorgfältig lesen, aber nicht anklicken. Des Öfteren tauchen beim Surfen im Internet Pop-Up-Fenster auf, die Nutzer z.B. dazu auffordern, eine Software zu installieren, die das Betriebssystem angeblich sicherer macht. Solche Hinweise sind meistens betrügerisch, so dass man sich auf diese Weise fehlerhafte Software oder Viren auf seinen PC lädt.
6. Trügerische Lotterie-E-Mails - Oft landen E-Mails eines gefälschten Lotterie-Gewinnspiels im Namen von Yahoo! im Posteingang mit der vermeintlich frohen Botschaft, man hätte viel Geld gewonnen und müsse jetzt nur seine Kontodaten angeben. Yahoo! betreibt keine Lotterie und diese E-Mails sind immer betrügerisch. Nachrichten mit dem Absender "Yahoo Lottery" sollten deshalb ungelesen in den Papierkorb wandern und vorher als "Spam" gemeldet werden.
7. Richtiges Passwort - Bei der Passwortwahl sollte man darauf achten, dass man es sich gut merken kann, es andere aber nicht erraten können - wie es beispielsweise beim Geburtsdatum leicht der Fall ist. Es sollte möglichst lang sein (mindestens 6 Zeichen) und im Idealfall aus einer Kombination aus Buchstaben, Zahlen und Standardsymbolen bestehen. Wichtig ist auch die Groß- und Kleinschreibung. Variiert man, wird es für Fremde schwieriger, das Passwort zu knacken. Eine gute Taktik ist, einen Spruch oder eine Zeile aus dem Lieblingslied als Passwort zu verschlüsseln.
8. Passwort-Wechsel - Passwörter sollten regelmäßig ausgetauscht werden. Das erschwert Zugriffe von Fremden zusätzlich. Außerdem empfiehlt es sich, für verschiedene Webseiten und Portale unterschiedliche Passwörter einzusetzen.
9. Aktuelle Antiviren-Software - Antiviren-Software sollte nicht nur auf dem Rechner installiert sein, sondern auch regelmäßig aktualisiert werden. Nur dann ist ein optimaler Schutz gewährleistet, denn täglich kursieren neue Viren, Würmer & Co. im Netz. Wenn es der genutzte Service anbietet, empfiehlt es sich, ein "automatisches Update" einzustellen. Darüber hinaus sollte man auch Browser- oder Applikationen-Software, wie beispielsweise die des Messengers, immer aktuell halten.
10. Hilfe im Sicherheits-Center - Bestehen Unklarheiten oder der Verdacht, einem Betrug aufgesessen zu sein, sollte sofort das Sicherheits-Center von Yahoo! kontaktiert werden. Denn nur durch gute Zusammenarbeit, Austausch und Kenntnis aller Risiken kann der Schutz persönlicher Daten gewährleistet werden. Und auch die Anti-Spam-Seiten von Yahoo! und der Yahoo! Mail Blog bieten regelmäßig Updates zum Thema Sicherheit.
Quelle: Pressemeldung Yahoo! Deutschland GmbH
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