Den SISTRIX Sichtbarkeitsindex erhöhen: Wie geht das?

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Den SISTRIX Sichtbarkeitsindex erhöhen

Der SISTRIX Sichtbarkeitsindex: was ist das überhaupt?

Nun, essen kann man es nicht, aber es kann einen ernähren – so an denn ein SEO-Guru ist und seine Dienste feil bietet. Die SEO-Dienste der meisten SEO-Agenturen und SEO-Spezialisten stützen sich nämlich auf Tools wie SISTRIX.

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Der SISTRIX Sichtbarkeitsindex ist ein Online-Tool der SISTRIX GmbH (www.sistrix.de), welches es ermöglicht, die Sichtbarkeit einer Webseite zu ermitteln. Sichtbarkeit wird dabei als die gewichtete Zahl an erreichten Positionen in den Suchergebnislisten von Google verstanden.

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Geht’s auch einfacher? Klar. Wenn Sie bei google.de nach einem Begriff suchen, zeigt Ihnen Google eine Liste von Webseiten, welche für den von Ihnen gewählten Suchbegriff relevant sein sollen. Diese Liste ist die Suchergebnisliste oder „SERP“ in der Sprache der SEO-Gurus. Wenn Sie Ihre Webseite unter den dort angebotenen Webseiten entdecken, sind Sie (a) glücklich und (b) sichtbar.

Je weiter vorne, also zu Beginn der SERPs, Ihre eigene Webseite auftaucht, um so mehr ist dies in den Augen des Analysetools von SISTRIX wert. Und ist der eingegebene Suchbegriff recht kurz und umfasst nur wenige Buchstaben, so ist dies ein weiterer Bonus. SISTRIX analysiert so die Position Ihrer Webseite in den SERPs für eine Vielzahl von Suchbegriffen. Viele davon kennen Sie nicht ein mal. Viele müssen Sie auch nicht kennen, weil diese mit Ihrem Thema nichts gemein haben.

Jedenfalls addiert das Online-Tool von SISTRIX die vielen Bewertungen bzgl. der Position für die einzelnen Suchbegriffe auf und errechnet einen Gesamtwert, den SISTRIX Sichtbarkeitsindex.

Was beeinflusst den Sichtbarkeitsindex?

Natürlich stellt die Menge der von SISTRIX untersuchten Suchbegriffsvarianten nur einen Ausschnitt aus dem gesamten Sprachraum dar. Trotz dieser Ungenauigkeit hat sich der SISTRIX Sichtbarkeitsindex schnell zu einem übergreifenden Benchmark in der gesamten SEO-Branche entwickelt. Es ist also der Defacto-Standard.

Wie der Sichtbarkeitsindex beeinflusst wird? Nun, das geschieht alleine schon dadurch, dass der Betreiber einer Webseite bestrebt ist, für so viele der untersuchten Suchbegriffe und Suchphrasen wie möglich, eine gute Position in den SERPs zu erlangen. Dies adressiert sich natürlich vor allem an die für die Branche oder das Thema des Betreibers geltenden Bereiche. Wer also im Bereich „Erdbeeren“ unterwegs ist, wird sich das Thema „Schuhcreme“ wahrscheinlich vom Leibe halten.

Sie sehen, einer der ersten Schritte wird es also sein, gängige Suchbegriffe und Suchphrasen zu ermitteln. Und genau damit werden wir in den nächsten Kapiteln auch beginnen.

Nehmen wir uns doch mal ein Beispiel vor

Mein Lieblingsobst sind Erdbeeren. Und die sollen uns heute auch mal als Versuchsobjekt herhalten. Damit die nachfolgenden Zeilen auch für den Nicht-Theoretiker etwas verständlicher werden, werde ich am Beispiel des Suchbegriffs „Erdbeeren“ die Vorgehensweise an den verschiedenen Stellen erläutern. Leider ist gerade Winter und ich kann beim Schreiben gerade keine Erdbeeren vernaschen. Ansonsten würden mir wahrscheinlich die Worte noch viel schneller von der Feder springen.

Strategisch vorgehen:
mit dem Keyword Planer Tool von Google

Das Keyword Planer Tool wird von Google bereitgestellt, um seine Anzeigen Kampagnen besser ausrichten zu können. Man erkennt damit, wie häufig nach bestimmten Keywords gesucht wird und auch, wie stark der Wettbewerb beim jeweiligen ist. Dies ist hilfreich, können wir doch so für den Anfang ein ruhiges Fahrwasser – sprich eine wenig umkämpfte Themennische – erkunden und dort unsere ersten Schwimmversuche unternehmen. Ein wenig schnellen Erfolg braucht es auch, damit das Ganze Spaß macht.

Hier die URL für diejenigen, die noch nicht wissen, wo das Keywword Planer Tool von Google zu finden ist: Hier klicken, um zum Keyword Planer Tool von Google zu gelangen.

Ehe ich’s vergesse: man braucht natürlich einen Google Account für Adwords um das Tool nutzen zu können. Früher war das Tool frei zugänglich, aber jetzt muss man sich registrieren. Das hat Google schon schlau angestellt. Zuerst streut man das kleine kostenlose Spielzeug unter die Menschheit. Kaum haben alle Gefallen daran gefunden, werden die Daumenschrauben des Datenklaus angezogen. Aber sei’s drum. Es liefert nun mal sehr wichtige Informationen für unser Vorhaben und ohne das Tool wird man für gewöhnlich eher im Dunklen tappen und wenig Erfolg haben. Wer also noch keinen Google Adwords Account hat, der möge sich diesen nun zulegen.

Wonach wird denn überhaupt so gesucht?

Wir nutzen das Keyword Planer Tool um die sogenannten Keyword Ideen abzurufen. Das Tool fragt uns – bzw. lässt uns eingeben – welche eigenen Keyword-Vorgaben wir haben. Hier tragen wir mal unser fruchtiges Anliegen vor:

Wir erbitten Keyword Ideen für die Begriffe

erdbeere, erdbeeren, himbeere, himbeeren

Jetzt werden Sie sich fragen, warum da „Erdbeeren“ UND „Erdbeere“ steht. Und um was in aller Welt haben dort die Himbeeren zu suchen? Nun, Google unterscheidet zwischen Singular und Plural. Nicht viel, aber es kann ein paar Positionen in den Suchergebnissen ausmachen. Und manchmal ist der Singular etwas weniger umkämpft als der Plural – oder andersherum. So können wir also nachschauen, wo wir leichter zum Ziel kommen können. Und das tun wir.

Die süßen Himbeeren nehme ich als Vergleich mit dazu, damit wir sehen, ob wir uns mit den Erdbeeren eventuell ein von der Öffentlichkeit völlig vernachlässigtes Obst ausgesucht haben und die „Online-Welt“ vielleicht tatsächlich nach ganz anderem googelt.

Wonach gesucht wird, spuckt das Keyword Planer Tool recht schnell aus. Die Keyword-Ideen sprudeln nur so. Und das macht die Sache so interessant. Schauen wir einfach mal drauf. Nachfolgend zeige ich die Tabelle auf, welche das Keyword Planer Tool als Exceltabelle (CSV) downloaden lässt. Dort kommen nämlich einige wichtige Fakten zu Tage.

Vorgegebene Keywords

Suchbegriff Suchen/Monat Wettbewerb
erdbeeren 22200 0,08
erdbeere 9900 0,01
himbeeren 8100 0,38
himbeere 5400 0,11

Keyword-Ideen

Suchbegriff Suchen/Monat Wettbewerb
johannisbeeren 12100 0,23
brombeere 9900 0,17
johannisbeere 5400 0,1
brombeeren 3600 0,4
beeren 3600 0,16
erdbeer 2400 0,05
himbeersorten 590 0,71
rubus idaeus 480 0,25
wann erdbeeren pflanzen 320 0,26
gefriergetrocknete himbeeren 210 0,97
erbeeren 210 0,01
himmbeere 210 0,05
erdberen 170 0,03
wann pflanzt man erdbeeren 170 0,13
himmbeeren 170 0,23
schwarze himbeere 140 0,84
himbere 110 0,12
himbeeren kaufen 110 0,99
himberen 90 0,31
schwarze himbeeren 90 0,6
himbeerstrauch pflanzen 90 0,45
weiße himbeeren 70 0,09
himbeere glen ample 50 0,86
gelbe himbeere 50 0,31
rote himbeere 40 0,27
himbeere glen coe 30 0,5
glen ample himbeere 20 0,93
edbeeren 20 0,1
erberen 20 0,1
himbo top himbeere 10 0,99

Mit dem Wert „Suchen/Monat“ gibt Google an, wie häufig der jeweilige Suchbegriff in der vorgegebenen Form bei Google such Suche eingegeben wird. Das gibt uns eine ungefähre Vorstellung davon, wieviele Besucher wir auf unsere Website lenken könnten, so wir denn ganz vorne zu liegen kommen und und und… Jedenfalls können wir so die Spreu vom Weizen trennen und Uninteressantes ausklammern.

In der Spalte Wettbewerb finden sich Dezimalzahlen. Es sind Werte zwischen Null und Eins. Die Zahl gibt die Stärke des Wettbewerbs um das Keyword an. Aber Vorsicht: der Begriff Wettbewerb bezieht sich auf das Anzeigengeschäft von Google. Dies bedeutet, dass hier der Wettbewerb in Form von Geboten um Anzeigenplätze aufgezeigt wird. Das Thema Suchmaschinenoptimierung ist ein ganz anderes. Oder doch nicht? Naja, Sie werden es sich denken können: wenn sich die Werbetreibenden in Googles Haifischbecken um einen Begriff prügeln und hohe Anzeigengebote aufrufen, dann wird der eine oder andere auch ein paar Euros in Suchmaschinenoptimierung investieren. Die Wettbewerbssituationen werden dort also schon ein wenig korrelieren. Deswegen: aufgemerkt und zugeschaut.

Wir suchen nach Begriffen, die häufig gesucht werden, aber dennoch mit wenig Wettbewerbsdruck versehen sind. Also den Porsche für zehn Euro. Sie können sich vorstellen, wieviele davon herumliegen werden. Aber vielleicht tut es ja auch der BMW für zwanzig…

Nebenbei: die Erdbeere ist doch etwas häufiger gesucht als die Himbeere. Wobei letztere nicht schlechter schmecken. Wir sehen allerdings auch, dass Johannisbeeren und Brombeeren auch sehr häufig gesucht werden. Was wir auch entdecken, ist die Tatsache, dass der Plural klar öfter gesucht wird als der Singular. Nur die Brombeere macht eine Ausnahme.

Wie stark ist der Wettbewerb bei meinen Keywords?

Wir haben ja gerade erfahren, dass die Dezimalzahl in der Spalte „Wettbewerb“ uns sagt, wie stark der Wettbewerb ist. Im Falle unserer „Erdbeere“ ist die der Wert 0,08 bzw. 0,01. Das Google Keyword Planer Tool sagt es bereits selbst: dies ist niedrig. Dann sollten wir uns darüber freuen und mutig vorangehen.

Ergänzende, häufige Suchphrasen

Eine weitere Information ziehen wir noch aus dem Tool. Und zwar sind es weitere Suchphrasen, also Kombinationen aus unseren beiden Hauptbegriffen mit anderen Wörtern.

Ergänzende Suchphrasen

Schreibfehler

Suchbegriff Suchen/Monat Wettbewerb
erdbeer 2400 0,05
erbeeren 210 0,01
erdberen 170 0,03
edbeeren 20 0,1
erberen 20 0,1

Mehrwort-Suchen

Suchbegriff Suchen/Monat Wettbewerb
wann erdbeeren pflanzen 320 0,26
wann pflanzt man erdbeeren 170 0,13

Ideen für Parallelen

Suchbegriff Suchen/Monat Wettbewerb
himbeersorten 590 0,71
gefriergetrocknete himbeeren 210 0,97
himbeeren kaufen 110 0,99
himbeerstrauch pflanzen 90 0,45

Bei den Ideen für Parallelen ersetzen wir einfach das Wort Himbeere durch Erdbeere und setzen das Ergebnis mit auf unsere Liste. Sie erkennen auch, dass die Wettbewerbssituation bei den ergänzenden Suchphrasen oft höher ist, als bei unserem Ausgangsbegriff selbst. Das soll uns aber noch nicht bekümmern.

Die mit Schreibfehlern behafteten Suchbegriffe sollten Sie später auch hie und da einstreuen. Jedes 2-3x etwa. Nicht in den Überschriften, aber im hinteren Bereich des Textes.

Noch ein Stratege: die Google Suche selbst

Sicher haben Sie schon mal beobachtet, dass am Ende der Suchergebnisse bei Google sogenannte „verwandte Suchanfragen“ aufgezeigt werden. Die sind es, die uns interessieren. Wir wollen ja auch tatsächlich häufig gesuchte Begriffe ermitteln. Geben wir also bei der Google-Suche mal unsere beiden roten, leckeren Kandidaten ein, zeigt uns Google die nachfolgenden Angebote für verwandte Suchanfragen.

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Verwandte Suchanfragen

… für „erdbeeren

erdbeerrezepte

erdbeeren pflege

erdbeeren inhaltsstoffe

erdbeeren gesund

erdbeeren rezepte

erdbeeren pflanzen

erdbeersorten

erdbeeren vitamine

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Verwandte Suchanfragen

… für „erdbeere

erdbeere inhaltsstoffe

erdbeere rezepte

erdbeere vitamine

erdbeere pflanzen

erdbeere nuss

erdbeere bilder

erdbeere kostüm

erdbeere obst gemüse

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Die nehmen wir jetzt mal ohne sie zu untersuchen oder zu diskutieren mit dazu auf unsere Einkaufsliste. Später, wenn wir zu SEO-Experten geworden sind, können wir da mehr ins Detail gehen und Potentiale analysieren. Fürs Erste soll uns dieser Reichtum dazu verhelfen, unsere Inhalte Google-konform zu gestalten und ein paar erste Positionen für Keywords zu erhaschen – also unsere Sichtbarkeit zu erhöhen oder zu steigern. Das ist ja auch der Grund, warum wir uns hier zusammengefunden haben.

Gut umsetzen: mit einem Redaktionsplan

Das Futter aus unserem Raubzug ist sehr umfangreich und wir sollten uns überlegen, wie wir mit diesen Pfunden wuchern können. Dabei sollten wir uns bewusst machen, dass eine einzelne Seite, die wir auf unserer Homepage publizieren, noch keine großartige Veränderung bewirken wird. Vielmehr wird es nötig sein, zu dem einen Thema „Erdbeere“ mehrere Seiten „auf Sendung zu bringen“. Damit dies planvoll geschieht, stellen wir uns einen Plan auf, nach dem wir vorgehen werden.

Je nachdem, ob wir eine klassische Webseite oder ein Blog betreiben, kann sich noch die Form des Publizierens verändern. Gehen wir mal davon aus, dass wir im Wochenabstand publizieren und dass insgesamt zwölf Inhalte publiziert werden sollen. Mein Vorschlag wäre dann der folgende Redaktionsplan mit seinen Titeln für die zu erstellenden Inhalte.

„Wieso denn gleich zwölf Inhalte?“ werden Sie fragen. Die Antwort ist ebenso überraschend wie einfach. Google bewertet einen neuen Inhalt zum Zeitpunkt seines Entstehens mit einem kleinen „Geburtsbonus“. Dies bedeutet, dass der Inhalt – also die Seiten mit Ihrem Text und Ihren Bildern – für die Zeitdauer von wenigen Wochen bevorzugt in die Suchergebnislisten einfließt als er es später tun wird. „bevorzugt“ bedeutet auch, dass Sie eine etwas bessere Position in den Suchergebnissen erhalten werden, also sichtbarer werden. Damit erreichen wir unser Ziel, den SISTRIX Sichtbarkeitsindex zu verbessern bzw. zu steigern, zum Teil schon.

Die hohe Frequenz von einem Inhalt pro Woche über einen Zeitraum von zwölf Wochen hinweg erweckt bei Google den Eindruck, dass permanent Inhalte produziert werden, was ein Qualitätsmerkmal für Ihre Homepage ist. Wenn Sie diesen Sprint durchhalten, werden sich die „Geburtsboni“ der einzelnen Inhalte addieren. Keine schlechte Sache, oder?

Redaktionsplan „Erdbeere“

1. Woche: Erdbeere: Kostüm für kleine und große Kinder

Eine kleine Abhandlung zum Thema Fastnacht/Karneval/Fasching, eventuell mit einem Ausflug zu Halloween. Hier bieten sich Fotostrecken von lustig kostümierten Kindern und Kindgebliebenen an. Aber auf das Thema Bilder kommen wir ja noch.

2. Woche: Erdbeeren: Vitamine, Inhaltsstoffe, Nährwerte

Machen Sie einen Ausflug zu Wikipedia und sammeln Sie dort Interessantes über die leckeren Früchtchen. Über gesundes liest man gerne und wir Deutschen lieben ja Daten, Fakten & Co. Bringen Sie ein paar Tabellen zu Nähwerten und Inhaltsstoffen, das macht die Sache anschaulich und füllig.

3. Woche: Erdbeeren pflanzen: die richtigen Erdbeersorten auswählen

Hier nehmen wir gleich zwei Kandidaten aufs Korn und können einen Ausflug in den Garten unternehmen. Wer noch kein beeriger Experte ist, der holt sich Ideen bei Wikipedia und bei Gärtnereien und Gartenblogs. Nebenbei kann man so Lust bekommen, selbst im Gärtchen aktiv zu werden und die lieben Rotlinge zu kultivieren.

4. Woche: Erdbeere: Pflanzen und Pflege

Beim Singular schlagen wir auch nochmal zu. Wieder zwei Begriffe drin und wieder machen wir die Runde bei Wikipedia & Co.

5. Woche: Erdbeerrezepte: Leckeres mit Nuss, Schokolade & Co.

Spätestens hier wird Ihnen das Wasser im Mund zusammenlaufen. Aber wenn Sie diese Woche in den Juli legen, können Sie ja frische Erdbeeren naschen, während Sie schreiben.

6. Woche: Erdbeeren: leckere Rezepte sind gesund

Wir greifen nochmals das Rezeptethema auf um auch den Begriff „Erdbeeren“ damit zu verbinden. In den „Erdbeerrezepten“ ist die Beere zwar auch drin, aber für Google muss man das nochmals eigens auseinander klamüsern. Besser ist das.

7. Woche: Erdbeere: ihre Vitamine halten fit, die Rezepte halten bei Laune

Nochmals ein Doppelwurf. Nun haben wir’s fast geschafft.

8. Woche: Erdbeere: Bilder der Größten und Schönsten

Hier werden Sie dann nicht umhin kommen, den Fotoapparat auszupacken oder größere Mengen an sehr guten Bildern enzukaufen. Aber vielleicht haben Sie ja selbst Erdbeeren im Garten und schon einige Fotos von bewundernswürdigen Kawenzmännern geschossen. Dennoch: auch hier wird ein guter „verbaler Unterbau“ nötig sein, denn Google liebt das Wort.

9. Woche: Gefriergetrocknete Erdbeeren kaufen: Verlust der Vitamine?

Auch hier nehmen wir zwei Begriffe mit: den Frost und das kaufen. Die Vitamine sind eine kleine Reprise von vor einigen Wochen. Das schadet nie und hebt den Teint.

10. Woche: Erdbeerstrauch: Pflanzen und Pflegen

Das Gartenthema ist sehr ergiebig. Nehmen Sie sich Zeit für einen Exkurs mit Harke und Pflanzenkelle. Pflegetipps werden gerne gelesen – und wenn Sie gut sind auch verlinkt. Das Linkthema kommt ja später nochmals. Ich weise schon mal prophylaktisch darauf hin.

11. Woche: Wann Erdbeeren pflanzen?

Ja, gut, Sie werden das Pflanzenthema redaktionsplantechnisch irgendwo in die passende Jahreszeit setzen wollen. Vielleicht lockern Sie das mit einer Woche Rezepte zwischendurch mal auf. Die Erde soll man ja beim Einpflanzen der Früchtefabriken auch auflockern.

12. Woche: Wann pflanzt man Erdbeeren?

Den nehmen wir auch noch mit. Damit wären wir aber ganz gut bedient. Die ausgewählten zwölf Titel / Themen geben viel her und lassen das Thema Erdbeeren schon mal ganz gut erstehen.

OnPage-Optimierung: Basisarbeiten leisten

Nun wird es technisch – ich hoffe, nicht all zu sehr. OnPage bedeutet, dass etwas „auf der Seite“ verändert werden muss. Manches davon ist einfacher, manches schwerer. Auch wenn es besser ist, alle Arbeiten gleich zu Beginn zu verrichten, können Sie nach und nach herangehen und die Dinge umsetzen. Natürlich stellen sich dann die Ergebnisse auch erst nach und nach ein. Wollen Sie das?

Eine perfekte Startseite

Die Startseite einer Website oder Homepage ist tendenziell diejenige, welcher von Google das größte Gewicht beigemessen wird. Alles was dort passiert, ist für Google Gesetz! Das ist der Grund, warum wir dieser Seite eine erhöhte Aufmerksamkeit schenken sollten.

Was ist zu tun? Nun, auf der Startseite sollten wir unsere Suchbegriffe ausbreiten. Wenn Google schon dort in Hülle und Fülle über „Erdbeeren“ liest, ist die Suchmaschine geneigt, dies als wichtiges Thema der Webseite anzuerkennen. Nun denn, so soll es geschehen. Spendieren Sie 2000 Worte für die Startseite, gliedern Sie den Text in verschiedene Themenblöcke, welche jeweils mit Überschriften eingeleitet werden. Bitte beachten Sie auch hier die Einhaltung der Hierarchie: genau einmal ein H1-Tag, danach und nur danach H2-Tags.

Es wäre auch gut, wenn Sie von der Startseite aus auf die zwölf Seiten aus dem Redaktionsplan verlinken. So erkennt Google direkt, dass sie Ihnen wichtig sind. Für den Anfang soll es damit genügen. Wenn wir mehr Expertise erlangt haben, wollen wir gerne tiefer einsteigen.

Die Menüstruktur ausrichten

Das Menü Ihrer Webseite kehrt auf jeder einzelnen Seite wieder. Somit wirkt es sehr stark auf die Wahrnehmung Ihrer Webseite durch Google ein. Umso wichtiger ist es, auf dessen Aufbau Einfluss zu nehmen.

Achten Sie darauf, dass mindestens eine, besser mehrere der Seiten aus dem Redaktionsplan im Menü auftauchen, womöglich sogar einen eigenen Menüstrang erhalten. Google wertet auch die Vorkommen von bestimmten Worten in der Benennung der Menüpunkte aus. Somit wäre es angeraten, dort die eine oder andere Erdbeere unterzubringen. Vordringlich bucht Google die Begriffe in der Benennung eines Menüpunkts auf das Konto der damit verlinkten Seite. Dennoch zählt es auch ein wenig auf der dem Menü gastgebenden Seite mit. Aber bitte: mit Maßen. Zuviele Erdbeeren im Menü ergeben ein breiiges Fruchtmus, welches bei Google Übelkeit hervorruft.

OnPage-Optimierung: den Text „aufhübschen“

Wer seine grundlegenden Arbeiten verrichtet hat, kann sich nun der perfekten Gestaltung seiner Inhalte zuwenden. Worin besteht dort die hohe Kunst? Nun, es ist schon so wie damals in der Schule, als der Lehrer zu Fritzchen sagte „Sprich laut und deutlich“. Das will sagen, dass man Google exakt mitteilen sollte, was man zusagen hat – in diesem Fall, mit welchen Suchbegriffen und Themen man unterwegs ist. Google erkennt nicht selbständig, welches Thema man bespricht. Vielmehr prüfen die Algorithmen der Suchmaschine, mit welchem Vokabular man über eine Sache schreibt und erschließen sodann das Thema. Wer sich also kurz fasst und umfängliche Wiederholungen von Begriffen vermeidet, macht es der Suchmaschine unnötig schwer, zu erkennen, worum es geht. Eloquenz ist also gefragt.

Wir erinnern uns: wir wollen die Sichtbarkeit der eigenen Webseite erhöhen, indem wir die Seiten an Suchbegriffe knüpfen und Google so erkennen lassen, wofür wir gefunden werden wollen. Im Folgenden gehe ich auf die verschiedenen Stellen ein, an denen man Google seine Wünsche mitteilen kann.

Das Hauptkeywort: Seine Durchleucht geruhen zu herrschen

Eine Seite wird stets auf genau ein Keyword optimiert. Es ist das Hauptkeyword. Wenn ich im Redaktionsfahrplan in den Titeln der Wochen mehr als ein Keyword oder mehr als eine Suchphrase verwendet habe, dann gibt es doch stets ein Hauptkeyword bzw. eine Hauptsuchphrase, während das/die Zweite als nachrangig anzusehen sind. Letzteres wird auch stärker unterstützt als andere Worte im Seitentext, jedoch nicht so stark wie das Hauptkeyword.

Welches nun das Hauptkeyword ist? Im Zweifel jenes, welches weiter links in der Reihenfolge im Titel anzutreffen ist. Es hat wie bei der Thronfolge das Privileg der Erstgeburt.

Textgröße: Viel hilft viel

Ein Wort sei mir vorab zur Größe des Textes gestattet. Die Länge des Textes wird in Worten gemessen und sollte niemals unter 300 Worten zu liegen kommen. Kürzere Texte stellen eher ein spontanes Posting zu einem Ereignis dar – und werden von Google auch nur recht flüchtig wahrgenommen. Wenn Sie „etwas reißen“ wollen, sollten Sie nie unter 500 Worte gehen. Jetzt, gerade am Anfang Ihres Schaffens empfehle ich dringend, die Texte im Bereich von 1000 bis 2000 Worten zu halten. Die Texte erhalten damit dauerhaft ein sehr hohes Gewicht und strahlen im gesamten Zeitraum der Aktion aus.

Wer bei diesen Größenordnungen verzweifelt, wird sich schwer tun, nachhaltige Verbesserungen des SISTRIX Sichtbarkeitsindex zu erzielen. „Content rules“ lautet das Gebot von Google.

Seitentitel und URL: die Hauptsuchbegriffe verankern

Der Seitentitel ist nach meiner Ansicht der wichtigste Ort, den man berücksichtigen sollte. Hier erkennt Google das Thema der Seite – prüft natürlich, ob der nachfolgende Inhalt auch dazu passt. Also bitte keine Tricks: es muss stets mit rechten Dingen zugehen, Google merkt das.

Unser Keyword sollte stets am Anfang des Titels und auch in der URL stehen. Aber das haben wir ja schon oben im Redaktionsfahrplan so vorgesehen, wenn Sie nochmal drauf schauen wollen. Bitte beachten Sie beim Erstellen der URL der Seite, auf der Sie publizieren, dass Umlaute und das scharfe „ß“ gut umgesetzt werden, nämlich zu „ä, ö, ü, ss“. Leerzeichen und Sonderzeichen (also alles andere außer Buchstaben und Ziffern) sollte durch einen Bindestrich „-“ ersetzt werden. Mehrere aufeinanderfolgende Bindestriche werden zu einem zusammengefasst. Ob Groß- und Kleinschreibung beibehalten werden sollen, darüber streiten sich die SEO-Geister. Ich für meinen Teil habe es gerne aufgeräumt und wandle alles in Kleinbuchstaben um.

Keyword Density: Jeden einzelnen Text prüfen

Die Keyword Density ist eines der ganz großen Buzz-Words der SEO-Branche. Manchmal hat man allerdings auch den Eindruck, dass der eine oder andere Guru diese Worte bewusst und Ehrfurcht erheischend vor sich her trägt. Was eigentlich dahinter steckt ist, dass der Text natürlich wirken soll. Ein Satz á la „Die Erdbeeren (eine rote Erdbeere ist lecker) geben eine gute Grundlage für Erdbeerrezepte, denn Erdbeeren haben Vitamine und viele Inhaltsstoffe, weshalb Erdbeeren sehr gesund sind.“ macht auch dem ungeübten Auge deutlich, wie eine zu hohe Dichte an Keywords wirkt – nämlich unnatürlich. Google wird dann ganz besonders natürlich prüfen, ob eine solche unnatürliche Dichte (Density) vorliegt – und gegebenenfalls eine gewissen „Spam-Wahrscheinlichkeit“ für Ihre Homepage errechnen, was zu schlechten Positionen und damit zu einem schlechten Wert des SISTRIX Sichtbarkeitsindex führen wird.

Was tun? Nun, schreiben Sie einfach so, wie Sie sich ganz natürlich auch mit anderen über das Thema unterhalten würden. Streuen Sie den Suchbegriff über den Text 2-4x mehr ein, als Sie ihn im natürlichen Sprachgebrauch verwenden würden. Das ist wenig wissenschaftlich, weswegen mich viele der sich über komplexe Regelwerke definierende SEO-Gurus verdammen werden, aber es ist nun mal so: es funktioniert und ist einfach.

Überschriften: den Text lesbarer gliedern und sich mitteilen

Ihr Text soll ja später nicht nur für Google lesbar sein. Von daher empfiehlt es sich, ein wenig in Überschriften zu investieren. Bitte halten Sie dabei eine saubere Gliederung ein. Eine H1-Überschrift – also die höchstrangigste – darf auf der Seite nur einmal vergeben werden. Sie steht nur dem Titel der Seite zu. Alle anderen Überschriften und Headlines dürfen nur die Stufen H2, H3, H4 ff. erhalten, aber das geht ja auch völlig problemlos.

Ein mehrstufige Gliederung Ihres Textes versetzt Freund Google in Entzücken. Geben Sie dem Affen Zucker, wenn es doch so einfach ist und Vorteile bringt.

Die Überschriften erfüllen aber auch noch eine ganz andere Funktion. Alle in ihnen enthaltenen Begriffe werden von Google als für die Webseite besonders bezeichnend wahrgenommen. Somit ist dies ein weiterer Ort, welcher Ihre Keywords aufnehmen sollte und MUSS. Aber auch hier gilt: in der Beschränkung zeigt sich der Meister. Ihr Hauptkeyword der Seite sollte in zwei, maximal drei Zwischenüberschriften auftauchen, auf keinen Fall in jeder. Und bitte fügen Sie den Überschriften noch ein wenig weitere Prosa hinzu. Eine Zwischenüberschrift sollte fünf bis acht Worte enthalten. Optimal wäre es, das Keyword an den Anfang zu stellen, dann einen Doppelpunkt zu setzen und mit einem Nutzenversprechen fortzufahren.

Zu theoretisch? Hier die Praxis: „Erdbeeren: Vitamine halten Sie fit.„.

Suchphrasen: kleine Ankerpunkte setzen

Wir haben ja schon weiter oben eine ganze Reihe von Suchphrasen, also Begriffskombinationen aus dem Hauptbegriff und anderen Worten, aufgelistet. Bitte achten Sie darauf, dass diese Suchphrasen über den gesamten Text verstreut eingefügt werden. Natürlich muss es passen, jedoch ist es auch wichtig, dass alle Suchphrasen über alle einzelnen Texte hinweg häufiger verwendet werden. Als Daumenregel gilt für mich: 60% bis 80% von der Anzahl der Texte. In diesem Fall wären das dann 60% x 12 Texte bis 80% x 12 Texte also grob 7 bis 9 mal pro Suchphrase.

Formulieren Sie einen Satz, welcher eine Suchphrase aufnehmen kann. Ergänzen Sie ihn so, dass die Suchphrase eventuell im Nebensatz zu stehen kommt oder führen Sie ihn kühn weiter fort oder teilen Sie ihn. Eine Unterbrechung der Suchphrase durch Satzzeichen tut keinen Abbruch. Folgende Beispiele sind gleichwertig.

Gleichwertige Unterbringungen einer Suchphrase

Erdbeeren pflanzen und pflegen

Erdbeeren: Pflanzen und Pflege

Neu sind dagegen Erdbeeren. Pflanzen mit ausgeprägtem Eigensinn…

Synonyme & Co.: Ein wenig Eloquenz bitte schön

Wenn Sie ausschließlich Ihren Hauptbegriff verwenden, fällt Google das nicht unbedingt auf. Allerdings würde es Google auffallen, wenn Sie ebefalls Synonyme verwenden, also etwas Redegewandtheit an den Tag legen. Dies bringt Ihnen ein Plus beim Qualitätsindex, den Google für Ihre Seite ermittelt. Es schießt Sie nicht auf Seite eins bei Google, jedoch es kann den Unterschied zwischen dem obersten Platz auf einer hinteren Seite und dem untersten Platz auf der davor liegenden Seite ausmachen.

Es bietet sich auch an, ein paar Fehlschreibweisen einzustreuen. Die meisten Autoren achten peinlichst auf Rechtschreibung. Nicht jedoch die Suchenden bei Google. Aus eigener Erfahrung weiß ich, dass die schlimmsten Ahnungen, warum es in Deutschland einmal den Skandal um die PISA-Studie gab, noch untertrieben sind. Je jünger das Publikum umso grausamer die Rächtschraibung. Bevor Sie mich jetzt an meine eigene Nase fassen heißen, will ich zugestehen, dass mir auch der eine oder andere solcherwelcher unterschlupft. Wer hier einen Fehler findet, darf ihn gerne als Andenken behalten.

Zurück zum Thema: Sie erkennen es an den oben genannten Suchhäufigkeiten: Rechtschreibfehler beim Thema „Erdbeere“ sind durchaus nicht selten. Und wenn Sie diese Besucher schon mal einsammeln, konnten Sie Ihren SISTRIX Sichtbarkeitsindex auch schon verbessern.

Einen hätte ich noch: das eine oder andere Keyword sollte gefettet werden, also mit dem B-Tag oder STRONG-Tag ausgezeichnet werden. Aber bitte keine Mohnsemmel produzieren. Zwei bis drei Fettungen sind mehr als ausreichend.

Binnenverlinkung: Google auf Wichtiges aufmerksam machen

Je öfter eine Ihrer Seiten von einer anderen Ihrer Seiten verlinkt wird, desto wichtiger erscheint diese für Google. So simpel dieser Satz ist, viele berücksichtigen ihn nicht. Endlose Seiten werden wie Perlen auf der Schnur aufgereiht. Nur schwer kann Google ermitteln, was wichtig ist und was nicht.

Mehr noch, indem Sie den Link zur Nachbarseite „Erdbeeren pflanzen“ jedes Mal, wenn Sie verlinken um ein Stück Text herumschlingen, welches das Hauptkeyword der verlinkten Seite enthält, unterstützen Sie die verlinkte Seite sehr stark. Und bitte fügen Sie den Links stets das TITLE-Attribut hinzu. Es gibt Ihnen die Möglichkeit, nochmals zu erläutern, wohin der Link führt. In dem hier angeführten Fall wäre dies zum Beispiel mit „So pflanzen Sie Erdbeeren richtig“ korrekt umgesetzt.

Bilddateien: Google auf mehreren Kanälen mit Informationen versorgen

Bilder in Ihren Inhalten wirken sich in mehrfacher Hinsicht positiv aus.

  • Der Besucher freut sich über die Oase in der Bleiwüste. Das ist doch schon mal was, oder?
  • Google gibt Ihnen die Chance, auch in der Google Bildersuche aufzutauchen. Ist Ihr Bild attraktiv, werden viele Besucher auf das Bild klicken und gelangen so zu Ihrer Webseite. Somit stellt die Bildersuche von Google für Sie eine mögliche Überholspur dar. Dort ist der Wettbewerb zumeist wesentlich geringer und Sie gelangen schneller auf die vorderen Plätze.
  • Google wertet den Dateinamen des Bildes aus. Vorkommende Keywords tragen zur Platzierung der Seite in der regulären Suche von Google und auch des Bildes in der Bildersuche von Google bei.
  • Die Attribute ALT und TITLE des Bildes stellen eine weitere Möglichkeit dar, Ihre Suchbegriffe unterzubringen.
  • Google wertet Bilder als Qualitätssteigerung der Seite. Dadurch erhalten Sie einen höheren Qualitätsindex für Ihre Seite und kommen so ein weiteres Stück besser voran.

Für die Namensgebung der Datei gelten die gleichen Regeln wie schon oben für die URL der Seite beschrieben. Der Dateiname des Bildes sollte so kurz wie möglich sein. Google wird keine kilometerlangen Keyword-Ketten berücksichtigen. Die Gurus munkeln von den zwei bis drei ersten Begriffen im Dateinamen eines Bildes, die berücksichtigt werden. Vor allem das erste ist sehr wichtig.

Webmaster Tools:
für welche Keywords steht meine Seite überhaupt?

Das ist eine gute Frage, eine wichtige zumal. Sie ist aus dem Stegreif natürlich nicht zu beantworten. Und wie immer in der SEO-Branche, hat der „Experte“ auch ein Tool bereit. Dieses Mal sind es die Google Webmaster Tools, die uns freudig Auskunft erteilen. Hier der Link für diejenigen, die den Namen zum ersten Mal lesen.

Klicken Sie hier, um die Google Webmaster Tools aufzusuchen.

Auch hier benötigen Sie einen Google-Account um die Google Webmaster Tools nutzen zu können. Und als wäre das noch nicht genug, erfordert Google eine Authentisierung von Ihnen. Sie müssen nachweisen, dass Sie der Eigentümer der zu analysierenden Seite sind. Aber dazu ein andermal.

Die Webmaster Tools von Google bieten Ihnen mit der Funktion „Google-Index / Content-Keywords“ den Zugang zu den von Google erkannten Häufigkeiten von Keywords auf Ihrer Webseite. Sie werden feststellen, dass Begriffe nur einzeln analysiert werden und oftmals Singular/Plural/Flexionsformen als zusammengehörig erkannt werden. Dies führt dazu, dass bestimmte Worte als besonders häufig erkannt werden. Dies sind auch die Worte, für die Ihre Webseite in den Augen von Google steht. Wenn wir uns als hier den Begriff „Erdbeere“ vornehmen, dann sollte der Begriff in den Google Webmaster Tools auch als einer der zehn häufigsten aufgelistet werden.

Wenn Sie neue Inhalte ausgespielt haben, geben Sie Google bitte etwas Zeit seiner nächtlichen Arbeit nachzugehen. In der Regel benötigt Google bei häufig analysierten Seiten meist nur drei bis vier Tage um seine Statistik nachzuziehen. Bei weniger prominenten Webseiten kann das schon länger dauern. Wenn Sie also am Wochenende einen neuen Inhalt publizieren, sollten Sie am darauf folgenden Wochenende in die Webmaster Tools blicken, um erste Veränderungen zu entdecken.

Wichtig für Sie: wenn ein Keyword in den Webmaster Tools von Google nicht oder nur sehr zurückhaltend auftaucht, kann Ihre Webseite nur sehr schwer nach vorne kommen und Ihren SISTRIX Sichtbarkeitsindex steigern. Helfen Sie also ein wenig nach, indem Sie Ihre Keywords angemessen verteilen.

OffPage-Optimierung: Linkbuilding

Dies ist nun ein Thema, welches Google schnell auf die Palme bringt. Denn grundsätzlich gilt, dass eine Webseite als umso stärker angesehen wird, je mehr Links diese von anderen Webseiten erhält. Umso stärker die verlinkenden Webseiten sind, umso wertvoller werden die betreffenden Links angesehen.

Links kaufen

Aber woher nehmen und nicht stehlen? Sie werden sicher schon davon gehört haben, dass man Links auch kaufen kann. Eigentlich ein einfaches Geschäft. Man zahlt einen Obulus und der Betreiber einer Webseite setzt einen Link zu Ihrer Webseite hin. Google liebt es nun gar nicht, wenn Sie sich Links kaufen. Diese Abneigung geht soweit, dass Google Ihre Seite zurückstuft oder völlig aus dem Suchindex wirft, wenn Google Ihnen auf die Schliche kommt.

Es hat aber auch noch einen weitere Malus, einen Link zu kaufen. Die Agenturen, welche solcherlei Geschäfte anbieten, betreiben häufig eigene Webseiten, welche nur zum Zwecke der Verlinkung betrieben werden. Diese sind Google mehr oder weniger bekannt und Sie können es sich an den fünf Fingern abzählen, wieviel Gewicht Google diesen Webseiten beimisst.

Links erhalten

Eine andere Variante ist es, wenn Betreiber von „echten“ Webseiten freiwillig auf Ihre Seite verlinken. Dies ist der Paradieszustand und den zu erreichen soll unser Ziel sein. Wie erreicht man das? Nun, zum Beispiel, indem Sie eine interessante Seite gestalten, welche andere Besucher als verlinkungswürdig erachten. Jetzt werden einige SEO-Gurus bereits unken, dass „man ohne Linkkauf eben doch nicht auskommt und das wissen alle, basta“. Ich halte dagegen: kann man aber doch. Es ist halt mehr Arbeit und dauert ein bissel länger. Dafür überlebt Ihre Webseite dann aber auch das nächste Google-Update, egal ob es nun Panda oder Penguin heißt und wird von Google nicht in den Keller gestürzt.

Für den Anfang empfiehlt es sich natürlich, mit Freunden mal ein Bierchen trinken zu gehen, um die ersten Links auf freundschaftlicher Basis einzusammeln. Ich denke, gegen diese Währung wird Google nichts einzuwenden haben.

Fatzebuck, Foren & Co.: Social Media hilft, bekannter zu werden

Bekannter zu werden ist ja unser Thema. Ein wichtiger Schritt, um unsere hochwertigen – weil erdbeerigen – Inhalte der Weltöffentlichkeit zu präsentieren, ist es, in Foren davon zu erzählen. Pflanztipps und leckere Rezepte sind eigentlich immer willkommen und was hinter dem ganzen Verlinkungsgerede eigentlich steckt ist doch, das in einer Gemeinschaft eine gute Sache gerne herumgereicht wird. Wer also „viele Freunde“ hat, respektive in „vielen Foren und Communities“ unterwegs ist und eine gute Reputation besitzt, sollte ohne Probleme auf die guten Inhalte aufmerksam machen können, oder?

Peng! Das war nun aber sehr dick aufgetragen, nicht wahr? Wer im richtigen Leben ( dasjenige außerhalb des Internets ) gut vernetzt ist, muss das ja online nicht notwendigerweise auch sein. Und da hakt es dann schon bei so manchem. In diesem Fall ist also etwas Arbeit für Sie dabei. Aber die Früchte der (Erdbeer-)Arbeit sind lohnend.

Wie kriege ich jetzt meine neuen Inhalte schnell in die Google-SERPs?

Auch hier hat Google selbst ein Werkzeug, pardon „Tool“, parat. Es ist Google+, die Fatzebuck-Konkurrenz von Google. Wer einen Google-Plus-Account besitzt und dort seine selbst publizierten Inhalte teilt, darf auf eine Aufnahme der neuen Inhalte in „Lichtgeschwindigkeit“ hoffen. Eine Auswirkung der Wettbewerbssituation zwischen Google und Fatzebuck, die dazu führt, das Google sein Produkt und dessen Anwender mit Privilegien ausstattet. Nun, uns soll es recht sein, wir bedienen uns der beiden Streithähne, wo immer es uns opportun erscheint.

Klicken Sie hier, um Google Plus aufzusuchen.

Fazit

Sicher ist es Ihnen schon aufgefallen – die meiste Arbeit ist es eigentlich, das „Was“, welches man zu sagen hat, klar und detailliert zu artikulieren. Natürlich kann die Weisheit in diesem Artikel noch ergänzt werden. Der eine oder andere Guru unter den Lesern wird die Hände über dem Kopf zusammengeschlagen haben und rufen „Dies fehlt und Das fehlt“. Und recht hat er (ausnahmsweise mal). Dieses Kochbuch zur Verbesserung des Wertes des SISTRIX Sichtbarkeitsindex soll einen leichten und von der Arbeitszeit her bewältigbaren Ansatz liefern. Der Novize wird schon noch zum Priester werden. Aber dazu ist auch noch Zeit, wenn die ersten Resultate vorliegen.



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